Thursday, December 21, 2006

Frohes Fest und Guten Rutsch...

Gleich geht es Richtung Flughafen und dann wieder ueber den Teich Richtung GOG (Good Old Germany).


Deshalb wuensche ich allen schon mal ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch. Einigen von Euch werde ich das ja noch persoenlich wuenschen koennen in Norden, Hamburg, Berlin oder Koeln (das sind so ca. meine "Tourdaten").


Euer "Enno in den USA"

Friday, December 08, 2006

Long Island SightSeeing mit Jasmin und Matthias

Wieder mal Hamburger in NYC. Jasmin und Matthias haben Urlaub in der City gemacht.


Das zweite Wochenende habe ich dann den "Almost-Local-Guy" auf Long Island gespielt, und den beiden mal ein paar schöne Stellen auf der Insel gezeigt. Wir sind durch die Hamptons an die Ostspitze nach Montauk gefahren...

und haben auf dem Rückweg noch einen Zwischenstop in Sag Harbor gemacht, angeblich das älteste Walfangdorf hier in der Gegend. Am nächsten Tag haben wir dann noch einen Strandspaziergang auf Fire Island /Robert Moses State Park gemacht.

In diesem Sinne:

(Greetings from LI)

Ach ja, und alle die sich um Archimedes (meinen Pflegekater) Sorgen gemacht haben: nennt mich den Katzenflüsterer! Nach zwei Tagen hatten wir zwei uns angefreundet und der Kater hat jeden Abend darauf gewartet, dass ich vorbeischaue. Aber ich bleibe dabei: Katzen gehören nach draußen und nicht in Apartements!

Saturday, November 18, 2006

Confuse-A-Cat Ltd.

Oder eine Geschichte aus der Abteilung "kleiner Finger -- ganze Hand".

Einer der neuen PostDoc, der in die gleiche Apartment-Area gezogen ist, in der ich auch wohne, ist für die Thanksgiving-Woche (yes, the Holiday-season is near!) im Urlaub. Darum hat er mich um einen kleinen Gefallen gebeten: ob ich nämlich seinen Stubentiger Archimedes (sprich schön amerikanisch "Ar-chkei-mie-dis" ) füttern könnte. Man ist ja hilfsbereit und sagt ja. Dann kam alllerdings der Haken an der Sache, aber immerhin schön verpackt: Ja, toll. Und ums Futter mußt Du Dich auch nicht groß kümmern, das fällt von selber nach, nur das Katzenstreu wechseln. Allerdings wird Archimedes immer depressiv, wenn er zu lange alleine ist. Deshalb wäre es schön, wenn Du jeden zweiten Tag so eine Stunde mit ihm spielen könntest. Da kommt man dann schlecht wieder raus. Bei dem Tier handelt es sich um ein total scheues Exemplar von Stubentiger, das wahrscheinlich in seinem Leben noch nie in "freier Wildbahn" gewesen ist sondern immer nur in Apartments gelebt hat. Jedenfalls versteckt es sich nur unterm Bett oder in Schränken, wenn ich da bin. Ach ja, und als ich die Schlüssel bekommen habe, kam dann noch der Nachsatz, daß "jeden zweiten Tag" wirklich das absolute Minimum sei, welches Archimedes alleine aushält. Jetzt sitze ich also hier in der Wohnung, lasse den Fernseher laufen ("Archimedes likes that") und surfe im Internet. Netterweise hat er seinen Internetzugang für mich offen gelassen und eine Kiste Beck's in den Kühlschrank gestellt. Archimedes kommt aber nicht unter dem Bett hervor. Ein klarer Fall für "Confuse-A-Cat Ltd." also. Fazit: Zukünftig nicht so schnell zu irgendwas zustimmen, erst mal die Stellenbeschreibung unverbindlich schriftlich anfordern und vom Rechtsanwalt gegenlesen lassen.

Vielleicht sollte ich einen eigenen Blog "Mein Ford Taurus, die drei von der Werkstatt und ich" anlegen. Nachdem ich dem Wagen in einer Woche die Fahrleistung von sonst zwei Monaten abverlangt hatte, war der nächste Ölwechsel schon wieder dran (hier alle 3,000 Meilen). Ausserdem wollte ich den anderen Vorderreifen auch noch tauschen lassen, Symmetrie usw. Naja, am Ende waren dann noch ein paar neue Filter, eine neue Batterie sowie der Austausch der Wanne fürs Transmission-Fluid dran. Letztere hatte angefangen zu lecken. Kommentar des Mechanikers: "You really love your car, or?" --- "I will have to!".

So, der Blog ist fertig geschrieben, Archimedes will immer noch keine Gesellschaft (jedenfalls nicht meine), da gehe ich mal wieder nach Hause und mache mir erstmal eine Kanne Tee.

Friday, November 10, 2006

und nun mehr Photos...

Wie versprochen gibt es jetzt ein paar mehr Photos zu sehen, und zwar hier. Enjoy!

Tuesday, November 07, 2006

Dian in den U.S. of A.

Habe ja lange nichts mehr geschrieben, aber dafür gibt es jetzt umso mehr. Zunächst gibt es mal wieder etwas aus der Kategorie "Fahrspaß" zu berichten. Das "Service Engine Soon"-Lämpchen in meinem Ford hat mich ziemlich geärgert und war wieder sehr einträglich für meinen "trusted mechanic". Nach drei Anläufen (zunächst Austausch eines Ventils, dann einen Sensor, und schliesslich die gesamte Verkabelung plus Bordcomputer) war es dann endlich getan. Am Ende waren die Mechaniker auch leicht genervt: als ich zum dritten Mal ankam, bekam ich gleich in der Tür zu hören:"Did the light come on again? You and your friend Christian, another nightmare of car!" Christian ist der Arbeitskollege, der mich immer zur Werkstatt fährt, wenn ich meinen Wagen da lassen muß. Selber fährt er einen ähnlich reperatur-anfälligen Buick, so dass ich ihn ungefähr gleich oft dort abhole... Aber schliesslich musste mein Wagen ja einsatzbereit sein: Dian hatte sich für 2 Wochen zum Besuch angemeldet und für die zweite Woche hatten wir einen kleinen Roadtrip geplant. Den hat der Wagen auch fast problemlos überstanden, aber der Reihe nach....

Zunächst war natürlich erstmal NYC angesagt. Hier sind wir gerade oben auf der Aussichtsplattform des Empire State Buildings.



Am Ende der Woche hatte ich einen SciDAC (Scientific Discovery through Advanced Computing) Workshop in Boston, was wir dann als Startpunkt für unseren Roadtrip genommen haben. Von Boston sind wir zunächst an der Küste durch Massachusetts und New Hampshire Richtung Maine gefahren. Angehalten haben wir unter anderem auf Cape Ann


und in Portland


Danach haben wir einen Schwenker Richtung White Mountains gemacht, wo uns diese beiden Gestalten begegnet sind.


Eigentlich wollten wir auf den Mount Washington, der eigentlich bis Ende Oktober für Besucher geöffnet sein sollte. Als wir am 30. ankamen war aber schon alles "Closed for the season. See you in May!" Danach sind wir dann durch New York State und New Jersey


nach Philadelphia gefahren. Hier ein Bild von der City Hall.


Es gibt dort aber auch noch urige Gäßchen...


Danach kam dann als letztes noch Washington, D.C. dran. Wir sind dort mal die National Mall abgelaufen vom Capitol bis zum Lincoln Memorial


wobei man auch am White House vorbeikommt.


Als wir dann wieder in Richtung Long Island aufbrechen wollten, gab es dann die angekündigte Überraschung aus der Kategorie "Fahrspaß": vorne rechts war der Reifen platt. Aber wozu ist man AAA-member: der Pannendienst (ja, hätte ich auch selber wechseln können, weiß sogar wie das geht und hab es auch schon mal gemacht...) war fix da und konnte uns auch sagen wo wir abends (nach 20:00 Uhr) noch einen neuen Reifen herkriegen können, da wir nicht auf dem Reserverad zurückfahren wollten. Hat dann auch alles geklappt. Insgesamt haben wir ca. 2000 Meilen in einer Woche zurückgelegt. Da darf es schon mal einen Platten geben, oder? Naja, der Vollständigkeit halber will ich dann auch mal noch die große Schramme erwähnen, die ich mir in Boston beim Ausparken geholt habe. Wieso mußte der Pfeiler denn auch so dicht neben mir parken...

Ach ja, und am Ende war dann noch ein chill-out und fast autofreier Tag auf Long Islands schönstem Strand angesagt.


Demnächst stelle ich noch ein paar mehr Photos auf meine Homepage, noch ein wenig Geduld!


Monday, October 09, 2006

Eine Woche Italien

Und wieder mal eine Woche Europa. Diesmal war es aber dienstlich: ein Workshop über "Lattice QCD, Chiral Perturbation Theory, and Hadron Phenomenology" am ECT* in Trento, Italien. Da das fast bei Silvia um die Ecke liegt, bin ich schon das Wochenende vorher geflogen, und mir von ihr Verona



und Venedig



zeigen lassen. Mehr Bilder gibt es hier. Danach ging es dann weiter nach Trento zur Arbeit. Aber bei dem Ausblick würde man lieber weiter Urlaub machen.



Das ECT* ist übrigens in einer sehr schönen Villa untergebracht.



Auch hiervon und von Trento selber gibt es noch mehr Bilder.

Saturday, September 23, 2006

Urlaub zuhause

Zeit für den Jahresurlaub der diesmal zuhause in Deutschland stattfand. Es gab viel zu feiern. Los ging es gleich am Abend nach der Landung in Hamburg mit Fockos Junggesellenabschied. Hier ist der ganze Haufen bevor es losging.


Bis in die frühen Morgenstunden sind wir dann durch Hamburgs Kneipen im Schanzenviertel und St. Pauli gezogen. Das beste Mittel gegen Jet-Lag! Hier dann der Vollständigkeit halber ein Bild des glücklichen Paares nach der Trauung:



Man sieht, der Bräutigam hat die Junggesellentour unbeschadet überstanden.

Weiter auf dem Programm stand noch der 60. meiner Mutter. Da gehört natürlich Kegel und Herz vom Bowling-Club und Freunden dazu... (wir sind ja schließlich in Ostfriesland)


Ansonsten hatte ich meinen Urlaub noch für einen kurzes Arbeitstreffen in Münster unterbrochen. Und da das Wetter ungewöhnlich gut war, war auch noch ein Tag auf Norderney mit Gabi und Jochen drin:



War schön mal wieder zuhause vorbeizuschauen.

PS: Entschuldigung an alle, bei denen ich es nicht geschafft habe, mich zu melden oder mir eine Tasse Tee abzuholen. Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder --- keine Frage!

Sunday, August 06, 2006

Back from the road

Inzwischen bin ich zurück von meiner "Sommer-Tour". Der Wüsten-Ofen in Arizona mit Temperaturen von bis zu 45° C ( nachts um 30° C) hat sich als angenehmer herausgestellt als die "heat wave" an der Ostküste: in Newport News, VA blieb es zwar unter 40° C aber die Feuchtigkeit dazu war äußerst unangenehm. Aber es gab keine black-outs: die A/C lief immer. Und noch ein Wunder ist geschehen: mein Gepäck ist immer mit mir zusammen angekommen! Scheint also an den europäischen Flughäfen zu liegen, dass mir in Hamburg immer ein Koffer fehlt.

Aber nun zum ausführlichen Reisebericht (mit Bildern und Links!). Zuerst war die "Lattice 2006" in Tucson, AZ dran. Wer sich für die Konferenz interessiert: bitte hierhin abzweigen; und mehr von meinen Bildern gibt es hier. Stattgefunden hat alles im JW Marriott Starr Pass Resort, einer Hotel-Anlage außerhalb von Tucson, alles vom feinsten und ohne die Conference-Special-Rate wohl kaum erschwinglich.



Das Rahmenprogramm bestand aus einem Ausflug zu den "Old Tucson Studios", wo die meisten amerikanischen Western gedreht worden sind



Im Saloon gab es dann neben dem Dinner auch noch etwas Western-Show (vorher gab es natürlich den obligatorischen Gun-Fight auf der Straße ---- der Gute hat gewonnen und die Bankräuber erledigt)


Ein zweiter Ausflug ging ins Arizona-Sonora Desert Museum, eigentlich mehr ein Freigelände mit ein paar Tierkäfigen und schöner Aussicht:


Ach ja, Kakteen habe ich übrigens genug gesehen...



Allerdings hat sich dort nicht alles als hundertprozentig echt herausgestellt (wie lange haben die eigentlich für den Grand Canyon gebraucht?)



Nach der Konferenz hatte ich noch anderthalb Tage Zeit, bis ich von Phoenix weiter nach Richmond an die Ostküste geflogen bin. Also habe ich mir noch eine Westernstadt angeschaut, diesmal Tombstone, dem Schauplatz des "Gunfight at OK Corral": Wyatt Earp und Doc Holliday vs. Billy Boy Clanton und Family.


Und auf dem Weg zwischen Tucson und Phoenix gab es dann noch die "Biosphere 2" zu sehen. Das Projekt ist allerdings ziemlich pleite und eigentlich auch nichts mehr als ein riesiges Gewächshaus.



Ehrlich gesagt nur mäßig spannend, die Aussicht ohne den Glaskasten war schöner:


Ja, und dann ging es in der zweiten Woche weiter am Thomas Jefferson Laboratory mit der "Lattice Hadron Physics 2006", für Interessierte (Laien wie Experten) hier wieder der Link. Dort gab es nicht allzu viel zu sehen, die Hitze hat einen nicht gerade aktiver gemacht. Allerdings haben wir eine Segelfahrt auf der "American Rover" durch den Hafen von Norfolk gemacht:


Das war es dann erstmal. Mal sehen, was demnächst hier auf Long Island geschieht.



Tuesday, July 18, 2006

A/C ist doch ganz angenehm

Was war los die letzte Zeit? Nun, im Moment ist viel zu tun: nächstes Woche startet die Sommer-Tour. Zuerst eine Woche "Lattice 2006" in Tucson, AZ und direkt danach eine Woche "Lattice Hadron Physics" am Jefferson Lab, Newport News, VA. Da müßen noch zwei Talks fertig werden.

Zwischendurch habe ich dann auch noch das amerikanische Gesundheitssystem testen können, hatte mir eine fiese Ohrentzündung (hier: "Swimmer's Ear") geholt. Wahrscheinlich beim Schwimmen im Pool (daher der Name). Fazit: meine Krankenversicherung scheint zu funktionieren, verglichen mit Deutschland sollte sich niemand in "Good Old Germany" über Zuzahlungen, Praxisgebühr etc. beschweren.

Diese Woche war es hier so richtig heiß, zum ersten mal habe ich die AirConditioning in meinem Apartment ausprobiert und es nicht unangenehm gefunden, daß die Büros auf unter 20 Grad C gekühlt werden. Heute morgen um 8:30 Uhr hatten wir schon 30 Grad C, nachts wird es kaum kälter als 20 Grad C und die Höchsttemp. liegen bei 35 Grad C. Die Idee die Lattice06 mitten in der Wüste abzuhalten (s.o.) gefällt mir immer weniger. Der Wetterbericht sagt zur Zeit Höchsttemp. um 40 Grad Celsius und nachts nicht unter 27 Grad C. Für Phoenix sogar noch mehr. Sowieso wird die ganze Rundreise gefährlich für mein Gepäck (bei meinem Glück, bisher stand ich schon dreimal umsonst am Ausgabeband). Der Reiseplan sieht 8 (acht!) verschiedene Flughäfen in 12 Tagen vor (inklusive Umsteigen).

Also demnächst mehr!

Sunday, June 25, 2006

Regen, Regen, Regen...

Nachdem die letzten 10 Tage sonnig, warm und ab und an schwül waren, war es dieses Wochenende Zeit für Abkühlung: seit Freitag abend blitzt, donnert und regnet es. Das perfekte Wetter für einen Ausflug zur Tanger Mall, dem nächsten Factory Outlet hier um die Ecke. Dort im adidas-store habe ich dann auch das ultimative T-Shirt gefunden, um am Freitag "unsere Jungs" zu unterstützen:




Die beiden 74er Jungs hießen übrigens Tip und Tap....

In diesem Sinne: allen in Deutschland weiterhin ein schönes Fußball-Fest in den Stadien, Fan-Meilen oder vorm TV. Bin ein bißchen neidisch das zu verpassen. Wie schon gesagt, hier interessiert sich keiner für die WM. Beim letzten USA-Spiel wurde kurz gezeigt, wie die "Fans das Spiel auf einer Gross-Leinwand am Times Square das Spiel verfolgen". Da war eher weniger los, als an einem normalen Tag: standen ca. 50 Leute vor der Leinwand, die Hälfte war wahrscheinlich aus Zufall dort...

Monday, June 12, 2006

Soccer World Cup und "Film-Tip"

Selbst hier im Land des Baseball, (American) Football und Basketball wird die Weltmeisterschaft im TV live übertragen. Allerdings läßt das den gemeinen Amerikaner ziemlich kalt. Die Kommentare im TV sind auch sehr ungewohnt: Bekanntermaßen gibt es hier eine Begeisterung für Statistiken bei Sportübertragungen, z.B. wieviel Meilen welcher Spieler dieses Match/diese Saison/sein Profileben schon mit und ohne Ball zurückgelegt hat. Und hier ein paar "überraschende und nicht minder interessante Fakts" ;-) zum bisherigen WM-Geschehen: Zum ersten Mal haben die Niederlande ein WM-Spiel gewonnen, in dem sie weniger als 2 Tore geschossen haben. Noch nie zuvor ist ein WM-Spiel mit 1:0 gewonnen worden, wobei das einzige Tor ein Eigentor war, in nur x von y (habe die genauen Zahlen vergessen) Eröffnungsspielen hat die deutsche Mannschaft verloren, nachdem sie zur Halbzeit in Führung lag undsoweiterundsofort. Mal sehen, was ich hier noch so alles in Erfahrung bringe. (Alle obigen Angaben ohne Gewähr...)

Und nun zum "Film-Tip", es ist: "An Inconvenient Truth". Kurzbeschreibung: Ein Mann (Al Gore) und sein Notebook (Apple) retten die Welt vor der Klimakatastrophe. Lange nicht so was schlechtes im Kino gesehen.

Monday, June 05, 2006

Fahr-Spaß, cont'd

Habe mich gestern wohl etwas zu früh gefreut über das frisch reparierte Auto: heute morgen gab es bei Rechtskurven (und nur bei Rechtskurven) Schleifgeräusche vom linken Vorderrad. Also wieder in die Werkstatt... Das Rad war wohl nicht an der richtigen Stelle richtig fest. Immerhin war das noch im Preis inklusive. Mal sehen, wo die nächsten Geräusche herkommen. tbc.

Sunday, June 04, 2006

Fahr-Spaß

Ein Nachtrag zum Boston-Trip: mein Auto hat die Strecke wohl doch nicht so gut verkraftet... Diese Woche fing es irgendwo bei den Hinterrädern an zu klötern. Nachdem ich mich davon überzeugt hatte, dass das Geräusch nicht aus dem Kofferraum kommt (durch komplettes Ausräumen, d.h. inklusive Reserverad), blieb nichts anderes als eine Werkstatt übrig. Nach einer Probefahrt meinte der Mechaniker, das laute Geräusch sei ein kleines Problem, allerdings wäre da noch ein anderes von den Vorderrädern, was "big trouble" bedeute. Fazit: die Radaufhängung vorne war hin. Jetzt habe ich ein wirklich ruhig laufendes Auto... die Reparaturkosten sind gerade noch dreistellig geblieben. Da jetzt jede Menge Geräusche weg sind, muss ich wohl öfters aufs Tacho schauen, vorher gab es sehr ausgeprägte Resonanzen bei 30, 50 und 70 mph. War auch praktisch.

Tuesday, May 30, 2006

Wochenendtrip nach Boston, MA

Es war ein "langes Wochende": diesen Montag wurde "Memorial Day observed" (eigentlich war der Feiertag erst am Dienstag, aber Feiertage werden hier praktischerweise immer ans Wochenende gelegt). Das habe ich dann für einen Kurztrip nach Boston, MA genutzt. Am Freitag abend habe ich die Autofähre über den Long Island Sound (von Orient Point, NY nach New London, CT) genommen und bin dann weiter Richtung Norden gefahren. Auf die Weise spart man es sich, erst 80 Meilen auf Long Island nach Westen zu fahren, sich an Manhattan vorbeizuschlängeln um dann am anderen Ufer wieder die gleiche Strecke nach Osten zu fahren.

Hier ist ein Blick auf die Skyline von Boston:



Am Samstag vormittag bin ich dann erstmal dem "Freedom Trail" durch die Stadt gefolgt. Der führt einen an allen wichtigen Stationen, die mit der Unabhängigkeitserklärung zusammenhängen, vorbei und ist netterweise mit einer dicken roten Linie auf dem Pflaster gekennzeichnet.





Einen Überblick kann man sich von der Aussichtsetage des Prudential Towers verschaffen.




Einen dicken Regenschauer habe ich dann im Museum of Fine Arts überbrückt.




Außerdem habe ich mir noch Cambridge und Harvard angeschaut, war im Museum of Science und New England Aquarium, bin durch die Stadt spaziert und so weiter und sofort. Mehr Bilder gibt es hier.

Am Montag habe ich dann noch einen Abstecher zur John F. Kennedy Presidential Library gemacht (liegt etwas außerhalb, von dort ist auch das Photo mit der Skyline aufgenommen worden), wo es eine nette Ausstellung über JFK gibt. Unter anderem sieht man auch seinen Notizzettel auf dem er sich die Aussprache von "Ich bin ein Berliner!" aufgeschrieben hat:






Tuesday, May 02, 2006

Sprit-Preise und Balkonien

Hier hat jetzt auch die Benzinpreisralley eingesetzt: habe ich vor 8 Wochen noch für $ 2.35 getankt sind es jetzt stolze $3.15! Aber keine Angst, das sind Preise pro Gallone nicht pro Liter. Umgerechnet sind das jetzt ca. 65 Euro-Cents. Reicht aber schon, um hier fast den nationalen Notstand auszurufen. Die Vorschläge reichen von einer Entschädigung von 100$ pro Steuerzahler bis zu einem Tax-Holiday, also einer Aussetzung der Benzin-Steuer. Kein Wunder, wenn fast alle dicke SUVs mit einem Durchschnittsverbrauch von 20l pro 100km fahren. Da ist mein Ford für ein 98er Modell mit ca.11l auf 100km (oder 22 mpg - miles per gallon) schon fast ein Öko-Wagen. Ein ganz paar Verrückte schlagen übrigens auch vor kleinere Autos zu fahren oder gar den Public Traffic auszubauen...

Meine Sprit-Spar-Variante: Wochenende auf Balkonien:





Wednesday, April 26, 2006

MoMA, zum zweiten


Letzten Sonntag habe ich dem MoMA (Museum of Modern Art) in NYC einen zweiten Besuch abgestattet. Diesmal gab es eine Edvard Munch Ausstellung.

Hier mal ein Bild von der Eingangshalle.


Ansonsten gibt es nichts neues zu berichten.



Sunday, April 16, 2006

Noch'n Leuchtturm, noch'n Strand


Erstmal: "Frohe Ostern!" allerseits. Hier gibt es zwar keine Holidays (also keinen Karfreitag /"Good Friday" oder Ostermontag) aber alle wünschen sich wieder die "Happy Holidays" wie schon zu Weihnachten. Na was soll's.

Da ich nun schon keine Ostereier zu suchen hatte, bin ich am Sonntag an den Strand im "Robert Moses State Park" auf Fire Island gefahren. Wir haben hier nämlich schon frühlingshafte 20 Grad Celsius. Dort gibt es mal wieder einen Leuchtturm



und, wie gesagt, einen Strand. Aber Vorsicht ist geboten, wie dieses Schild uns lehrt:




Aufschrift:
"ATTENTION Beyond this point you may encounter nude sunbathers".

Aber zum Glück geht das auch wieder vorüber:



Ab hier
"Entering Clothed Area"

Monday, April 10, 2006

Fahrrad, Fermilab,...


Es wird Frühling (und hoffentlich dann bald auch Sommer). Zeit, sich ein Fahrrad zuzulegen, um nicht ganz einzurosten. Hier ist das Prachtstück:

Fahrradkauf hier ist nicht ganz einfach. Ich hatte mich immer schon gewundert, warum die Leute die mit dem Rad fahren (wenig genug) alle eine Nummer zu klein gekauft haben. Man muss hier schon eine Weile suchen, bis man ein 28er Rad findet (Standard sind 26er Reifen). Und dann will der Verkäufer einem partout auch noch einen zu kleinen Rahmen andrehen. So wie die mir das Rad "als optimal" eingestellt hatten, konnte man noch nicht mal die Beine beim Treten komplett durchstrecken. Kommentar: man will ja nicht auf die Zehenspitzen, wenn man den Boden erreichen will. Nein? Aha. Habe dann aber doch einen größeren Rahmen bekommen.

Letzte Woche Donnerstag und Freitag war ich dann am Fermilab bei Chicago:



Für einen Abstecher nach Chicago war diesmal leider keine Zeit, aber es gibt ja noch die Bilder von 2004...


Sunday, March 19, 2006

Montauk

Was für Ostfriesland (seit Otto) der gelb-rote Leuchtturm bei Pilsum ist, ist für Long Island der schwarz-weiße Leuchtturm an der Ostspitze bei Montauk. Grund genug da einmal hinzufahren. Und so sieht es da aus:



Auf dem Weg kommt man übrigens durch "die Hamptons", also West-Hampton, East-Hampton, Bridge-Hampton, und nicht zu vergessen Southampton, wo Spielberg und Co. ihre Sommerresidenz haben. Eine schöne Villengegend dort. Erklärt auch die hohen Grundstückspreise/Mieten auf Long Island.

Bei der Steuererklärung steige ich noch nicht ganz durch, aber ich kämpfe mich weiter durch Steuerabkommen, Formulare und Instruktionen. Leider sind die ganzen "Steuererklärung mit dem PC"-Programme nicht für non-residential-aliens wie mich anwendbar. Steuerberaterfirmen werben hier übrigens ziemlich aggressiv um Kunden. Eine der größten Firmen (H&R Block) macht zur Zeit mit dem "Double your refund" Werbung: wenn man (gegen Gebühr) dort seine Steuererklärung machen läßt, bekommt man ein Rubbellos. Und mit etwas Glück von denen nochmal den gleichen Betrag ausgezahlt, den man durch die Steuererklärung zurückerstattet bekommt. Was passiert, wenn man nachzahlen muss, weiss ich aber nicht...



Saturday, March 11, 2006

The Met

Letzten Sonntag war wieder mal Kulturprogramm in der City dran, diesmal das Metropolitan Museum of Art. Eine sehr umfangreiche Sammlung vom Alten Ägypten über europäisches Mittelalter und alte Meister zu Amerika, 19. Jhdt., zur Moderne. Nach über drei Stunden war dann aber mein Kulturhunger gestillt, man hätte dort aber locker ein oder zwei ganze Tage zubringen können. Allerdings muss ich sagen, dass mich das Met lange nicht so beeindruckt hat, wie das MoMA (wo gerade eine E. Munch Ausstellung läuft, muss ich auch noch hin!) oder das Guggenheim.

Demnächst steht mir wieder Papierkrieg ins Haus: es wird Zeit der IRS - Internal Revenue Service - zu schreiben, sprich eine Steuererklärung abzugeben. Am Montag gibt es glücklicherweise ein Seminar beim BNL: Tax assistance for visiting foreign nationals. Da werde ich mal schlau machen und mich dann auf die Formulare stürzen.


Saturday, March 04, 2006

Business as usual...

Die letzten zwei Wochen ist nicht wirklich viel passiert. Ist auch mal ganz angenehm... Diese Woche hat es noch mal etwas Schnee gegeben, wäre auch alles nicht weiter tragisch gewesen, hätte der Räumdienst auf dem Parkplatz nicht den Schnee vor meinem (ordnungsgemäß) geparkten Wagen aufgetürmt, es dann in der Nacht Eisregen gegeben hätte und ich dann hinter Eisblöcken festsaß. Aber immerhin ist mir der Trick mit den Fußmatten eingefallen. Ach ja, und jetzt bin ich mir auch sicher, dass der Ford Frontantrieb hat.

Demnächst mehr, dann hoffentlich etwas mehr als "business as usual".

Sunday, February 12, 2006

jetzt mit Möbeln...


Nachdem ich insgesamt viermal bei Ikea war, ist die Wohnung mehr oder weniger eingerichtet. So sieht es nun bei mir aus:






Heute nacht hatten wir eine Blizzard-Warnung: es gab bis zu 60cm Schnee über Nacht und heute waren alle Flughäfen dicht. Morgen früh werde ich dann wohl erstmal etwas schaufeln müssen, bevor ich an mein Auto rankomme...


Wednesday, February 01, 2006

Umzug

Der Mietvertrag für mein Apartment ist unterschrieben und die Schlüssel habe ich in der Tasche. Die Wohnung ist noch leer aber das wird nun in Angriff genommen. Trotzdem gibt es schon mal Bilder...

In diesem "Block" befindet sich mein Apartment, ich habe eins von den oberen



Ein Blick ins Wohnzimmer von der Küche aus (geht ineinander über)



...und vom Wohnzimmer in die Küche.


Ein Balkon ist auch noch dabei.


Und ein Schlafzimmer



und Bad gibt es auch noch.



So ist das ganze dann angeordnet (CL: closet - Schrank, nicht mit dem WC zu verwechseln ;-) )


Ach ja, und DW ist der Luxus schlechthin: eine Spülmaschine.

Nach zwei, dreimal IKEA gibt es dann Photos von einer eingerichteten Wohnung.