Sunday, June 29, 2008

"Malör sitt up'n lüttjen Stee",

wie man zuhause so schön sagt (hochdeutsch: "Ein Unglück kommt selten allein"). Damit bei den ganzen Wochenendausflugs-, Sightseeing- und anderen Postings, die die angenehmen Seiten des Lebens beschreiben nicht der falsche Eindruck entsteht, hier mal was aus der Rubrik "Tücken des Alltags". Allerdings ist diese Anhäufung von Ärgernissen nun auch nicht repräsentativ. Angefangen hat alles am Donnerstag, als ich eingesehen hatte, dass die Mengen an Kühlmittel, die ich in letzter Zeit bei meinem Wagen nachfüllen mußte nun etwas unnormal waren. Am Ende stand die Diagnose in der Werkstatt fest, dass ich einen Sprung in der Schüssel hatte. Oder genauer: der Kühlmitteltank des Taurus war gesprungen. Also neuer Tank, neues Glück. Am Freitag morgen wurde dann erstmal der komplette Server bei der Arbeit vom Cybersecurity-Team beschlagnahmt, um Untersuchungen wegen eines möglichen Hackerangriffs vornehmen zu können. Also keine Möglichkeit mehr, an die ganzen Daten heranzukommen, die dringend für die Lattice 2008 in zwei Wochen ausgewertet werden müssen. Stattdessen die Aussicht auf ein arbeitsfreies Wochenende. Passte eigentlich ganz gut. Am Nachmittag ist nämlich mein bestelltes GPS/Navi angekommen, womit ich dann halt rumspielen kann. Allerdings hat die mitgelieferte Software beim Versuchen, die Karten etc. zu aktualisiern, das Ding komplett lahmgelegt. Das ganze liess sich auch durch Befolgen sämtlicher Anweisungen der Support-Seiten nicht mehr beheben. Am Samstag morgen wollte ich dann eigentlich erst die Hotline des Herstellers anrufen. Allerdings hat vorher noch die Festplatte meines Notebooks den Geist aufgegeben. Dann also zuerst zum Apple-Store, um dort zu erfahren, dass die Garantie seit 2 Monaten abgelaufen ist. Ach ja, und heute ist Deutschland dann nicht Europameister geworden. Es reicht erstmal.

Und für alle, die der Schadenfreude unfähig sind, und trotzdem was zu lachen haben möchten: hier mal klicken. Diese Powerpointpräsentation mußten wir uns beim letzten Department-Meeting wirklich eine Viertelstunde lang anhören, da es immer noch zuviele Arbeitsunfällen durch Stolpern und Stürzen gibt (angeblich).

Tuesday, June 10, 2008

Niagara Falls

Dieses Wochenende ging es erst Richtung Ithaca zu Silvia und Focko und dann mit den beiden weiter zu den Niagara Fällen. Wir sind gleich "rüber" auf die kanadische Seite gefahren, da von dort die Aussicht besser sein sollte, was wir nur bestätigen können. (Das liegt auch daran, dass man dann die Casinos und Hotels der Kanadier im Rücken und nicht im Panorama hat ;-) ) Auf jeden Fall ein lohnenswerter Ausflug, wie die Bilder hier hoffentlich zeigen....



Da ich allerdings mit nur einer Kompakt-Digitalkamera etwas "underdressed" war, sollten demnächst auf Fockos Blog wohl noch einige Bilder mehr erscheinen. Jedenfalls waren die zwei fleissiger am knipsen und filmen. Wir haben dort so ziemlich alle Attraktionen mitgenommen: die Fahrt mit der "Maid of the Mist" bis kurz vor die Horseshoe Falls (so heißt der hufeisenförmige größere Wasserfall), die "Journey behind the Falls" wo man in einem Tunnel hinter die Fälle kommt und das Wasser an einem vorbeibrausen sieht), den Whitewater Walk, und (nicht ganz wasserfalltypisch aber auch sehr schön) einen Besuch im Butterfly Conservatorium, wo in einem Riesentropenhaus Unmengen von Schmetterlingen herumflappen.

Am Sonntag, haben wir noch einen kleineren Wasserfall bei Ithaca besucht, die Buttermilk Falls, wo man unten sogar schwimmen durfte. Da der Sommer unerbittlich Einzug gehalten hat, eine willkommen Abkühlung.



Zurück auf Long Island war es dann allerdings zappenduster: es hatte wohl gerade vorher ein ziemliches Gewitter gegeben so dass in meiner Gegend der Strom für 8 Stunden ausfiel. Es empfiehlt sich immer genügend Teelichter und Batterien im Hause zu haben....

Nachtrag: hier gibt's Fockos Blogeintrag zum selben Wochenende.

Sunday, June 01, 2008

Memorial Day Weekend: Maisha & Alex auf LI

Das lange Wochenende (Montag war frei wg. des Memorial Day) haben Maisha und Alex genutzt um der Hitze Texas' zu entgehen und sich mal in den (noch) wohlklimatisierten Gefilden Long Islands und Manhattans umzusehen. Auf dem Programm standen einige "Standards" wie z.B. Central Park, South Ferry, ein Versuch ins MoMA zu gehen (das ist eigentlich kein Standard, da es sonst eigentlich nicht beim Versuch bleibt ;-) ) und die Brooklyn Bridge.


Am vorherigen Abend wurde gerade der 125. Geburtstag der Brücke gefeiert. Deshalb war alles etwas farbenfroher als gewöhnlich beleuchtet.





Und natürlich hier noch ein Klassiker in diesem Blog: das Gruppenbild mit Leuchtturm!



Die East Long Island Tour (Southampton - Montauk - Sag Harbor) haben wir auch gemacht.


Und noch ein Nachtrag: die "Gegendarstellung" kann man hier finden...