Monday, December 15, 2008

Bitterkalter Fahrspaß

Nachdem der Winter am Wochenende mal kurz Pause gemacht hat und es sagenhafte PLUS 10 Grad Celsius (allerdings mit Regen) waren, hatte es nach Mitternacht wieder kräftig angefangen zu frieren. Also mußte ich am Morgen bei MINUS 14 Grad Celsius (Windchill unter -20) eine gute halbe Stunde Scheiben kratzen. Diese Temperaturen waren dann auch zu viel für die Heizung im Wagen (die ich schon länger im Verdacht hatte, bald den Geist aufzugeben). Unterwegs mußte ich permanent die Scheiben von innen wischen, damit die nicht (von innen) zufrieren. Es war also Zeit, sich auch hier nach einer Werkstatt umzuschauen. Habe eine gefunden, die Heizung geht wieder, das Öl ist gewechselt und neue Bremsen waren wohl auch fällig. Den Rest, den man mir noch aufschwatzen wollte (inkl. Kreditkarte, so schlimm kann die Kreditkrise dann doch noch nicht sein), habe ich erstmal abgelehnt. Ich will ja nochmal wiederkommen ;-)

Sunday, December 14, 2008

Poetry Slam

Am letzten Sonntag habe ich mich von Kollegen dazu überreden lassen, einmal einen Poetry Slam in Chicago zu besuchen. Und zwar im Green Mill Jazzclub, wo übrigens der erste Poetry Slam überhaupt stattgefunden hat. War auch sehr unterhaltsam. Zuerst gab es eine Runde "Open Mike", wo jeder der wollte was zum besten geben konnte. Danach gab der "Featured Poetrist" dran und danach der eigentliche Contest zweier "Green Mill Poetry Slam Allstars". In diesem Contest hat jeder drei Gedichte (nicht selbstverfasst) vorgetragen und sollte danach von drei Judges aus dem Publikum bewertet werden und zwar auf einer Skala von 1 bis 10. Keine Ahnung wieso, aber irgendwie ist vor meiner Nase ein Stapel Servietten und ein Filzer gelandet.... und ich war der Meinung, dass bei 1 bis 10 alles über 5 gut ist.... die anderen Judges allerdings nicht. Wo ich also Noten von 6.5 bis 9.0 verteilt habe, hatten die anderen eher ein Spektrum von 9.1 bis 9.85 (Kuschelnoten). Naja, am Ende wurden meine Bewertungen stets von einigen Buhrufen aus dem Publikum begleitet. Ist halt alles eine Frage der Normierung.

Monday, November 17, 2008

Driver's License --- Blue Chicago

In der letzten Woche habe ich meinen Führerschein umgetauscht. Das war nötig, da mein Wohnsitz nun ja nicht mehr in New York sondern in Illinois ist und die Ausgabe der Führerscheine Angelegenheit der einzelnen Bundesstaaten ist. Mir wurde allerdings eine erneute Fahrprüfung erlassen, nur den Theorieteil musste ich hier nochmal machen.

Nun ausgestattet mit allen Privilegien, einen PKW auf Illinois' Straßen zu führen, habe ich mich dann am Wochenende auch als "designated driver" bereitgestellt, damit wir den Geburtstag eines Arbeitskollegen im "Blue Chicago" (Downtown Chicago) feiern konnten.





Thursday, November 06, 2008

New Neighborhood

Am letzten Wochenende hatte ich dann auch mal Zeit, mir meine neue Umgebung ein wenig genauer anzuschauen. Den Sonnabend habe ich in Chicago verbracht, zuerst ins Art Institute of Chicago. Das ist allerdings wieder so ein "Gemischtwarenladen" wie das Metropolitan: "Moderne Kunst? --- Da gehen Sie durch die Indien- und Südostasienabteilung hindurch, links an den Broschen und Vasen vorbei, die Treppe hinter den amerikanischen Malern des 18. Jhdt. hinauf, und gleich nach der Antiken Sammlung und den Impressionisten hinten links. Ein paar Stücke sind allerdings auch im Keller zu finden."

Neben dem Museum befindet sich der Milleniumpark, mit diesem Objekt.


Nette Spiegeleffekte...



In Naperville ist es aber auch ganz nett. Neben ein bißchen Downtown gibt es auch den Riverwalk für Sonntagsspaziergänge.


Das hier ist übrigens ein Glockenturm mit 72 Glocken (6 Oktaven) der auch von Laien bespielt werden kann. Man muss aber vorher vorspielen, bevor man alle Einwohner quälen darf. Im Sommer scheint es auch Glockenkonzerte zu geben.





Eingerichtet

Nachdem die Spedition meine Kisten und Möbel gebracht hatte und ich einmal zu IKEA gefahren war, sieht die Wohnung nicht mehr so kahl aus...


Diesmal ist sogar genügend Platz für Poäng vorhanden!





Der Rest erinnert aber immer noch stark an mein altes Apartment, ich gebe es ja zu...

Sunday, October 19, 2008

Der neue "Center Park"

Dieses Wochenende war es soweit: ich habe die Schlüssel für meine neue Wohnung bekommen. Es ist wieder eine Apartment-Community mit 1 bis 2 Bedroom-Apartments am Rande von Naperville, IL. Allerdings nicht ganz so ab vom Schuss wie meine Long Island Residenz. Hier ist das Haus in dem sich meine Wohnung befindet (sieht natürlich genauso aus, wie die ein Dutzend Häuser drumherum):


Mein Balkon und Schlafzimmerfenster im ersten Stockwerk verstecken sich allerdings hinter den Bäumen. Dafür aber ebenfalls im Bild: mein Taurus (als Hinweis an alle die dem Wagen die Tour nicht mehr zugetraut haben).

Von innen (jegliche Ähnlichkeiten mit meinem bisherigen Apartment sind rein zufällig und nicht beabsichtigt) sieht es noch ein bisschen kärglich leer aus. Das ändert sich aber hoffentlich schlagartig am Montag Morgen: dann soll die Umzugsfirma nämlich meinen ganzen Kram anliefern.


Also verbringe ich die erste Nacht hier wie die letzten auf Long Island: mit Schlafsack und Isomatte. Good Night and Good Luck!

Sunday, October 12, 2008

From an inside view...

So, die ersten zwei Wochen am FNAL habe ich hinter mir. In der ersten Woche war natürlich der übliche "Anfängerkram" (hier und dort registrieren, Sicherheitsvideos, Konto eröffnen, wo finde ich was...) an der Reihe. Das Wochenende war dann der Apartmentsuche gewidmet. Am Sonnabend und Sonntag habe ich mir einige Wohnungen angeschaut und mich dann am Sonntag schon für eine entscheiden können. Gestern habe ich den Mietvertrag unterschrieben und am nächsten Freitag soll ich einziehen können. Wenn weiterhin alles glatt geht, ist meine neue Heimatadresse dann in Naperville, IL.

Also gibt es diese Woche noch keine Photos von meiner neuen Wohnung, dafür Innenansichten meiner Arbeitsstelle. Das ist die Wilson Hall (das High Rise, siehe vorherigen Blog-Eintrag) von innen.




Es gibt also Büros mit Blick nach innen oder nach außen. Mein Büro im dritten Stock (da kann man noch die Treppe nehmen) geht nach draußen, allerdings habe ich nicht den Fenster- sondern "nur" den Flurplatz ergattert. Auf dem Flur ist aber meist mehr los, als in der Weite der Prärie :-)

Monday, September 29, 2008

40 Wagen westwärts

Nach gut 900 Meilen in 2 Tagen, rund 32 Gallonen Benzin und einigen Dollar Brücken und Straßenzoll bin ich am Sonnabend Nachmittag am FNAL eingetrudelt. Nachdem Long Island, New York und New Jersey mich mit strömendem Regen verabschiedet haben, hat der Regen irgendwo in Pennsylvania aufgehört. Dann nur noch durch Ohio und Indiana und schon ist man in Illinois angekommen. Die Fahrt war aber doch ziemlich langweilig. Meist war es ein 2-spuriger Freeway und schneller als 75 bis 80 mph sollte man wirklich nicht fahren. Einen Zwischenstopp habe ich gemacht, und zwar in Youngstown, OH. Aber außer der Tatsache, dass dieser Ort ziemlich genau auf der Hälfte meines Weges lag, gibt es darüber auch nicht zu berichten.

Für's erste bin ich hier nun in einem Gästehaus, dem Aspen East, untergebracht:


Die Landschaft erinnert der Flachheit wegen doch stark an meine ostfriesische Heimat...


Das Gebäude in der Mitte des Bildes ist das Hauptgebäude des FNAL, hier nur "the high rise" genannt. Naja, bei der allgemeinen Flachheit sind 15 Stockwerke ja schon wirklich "high". Alles in allem doch sehr ländlich hier. Mitten auf dem Gelände gibt es auch noch eine Buffallo-Farm.


Die Büffel sind mir aber noch nicht nah genug vor die Linse gekommen. Gesehen habe ich sie aber schon.

Mein erster Arbeitstag im "high rise" (mein Büro ist leider nur im 3. Stock) ist dann heute mit den obligatorischen Formalitäten, Sicherheitstraining, usw. vorrübergegangen.


Als nächstes steht dann die Wohnungssuche auf meiner Liste. Demnächst mehr.

Wednesday, September 24, 2008

Ende Teil 1

Die Wohnung ist leergeräumt. Heute gab es das traditionelle "Farewell-Luncheon" mit den Arbeitskollegen für mich. Morgen ist mein offiziell letzter Tag am BNL, wo es noch die letzten Dinge zu regeln gibt. Und dann packe ich am Freitag Morgen meine letzen Sieben Sachen ins Auto und mache mich auf den Weg ans Fermi National Accelerator Laboratory (FNAL), meinem neuen Arbeitgeber. Am Montag ist mein erster Arbeitstag dort, also beginnt Teil 2 von "Enno in den USA".

Vielleicht bin ich auch schon ein bißchen zu lange hier: jedenfalls werde ich auf der Bowlingbahn schon freudig von "meinem KFZ-Mechaniker" begrüßt. Könnte auch daran liegen, dass ich einfach ein zu guter Kunde in deren Werkstatt war. Zum Abschied hat der Taurus jedenfalls noch einen Satz neue Reifen und eine neue Servo-Pumpe bekommen. Meine Arbeitskollegen witzeln schon, dass die Werkstatt bestimmt überlegt nun ihren Firmensitz nach Illinois zu verlegen, um den besten Kunden nicht zu verlieren. Man muß halt dahin gehen, wo die Arbeit ist...

Monday, September 15, 2008

Rom

Und wieder einmal Italien, diesmal Rom. Damit habe ich dieses Jahr nun schon mehr Tage in Italien als in Deutschland verbracht. Für den "5th International Workshop on the CKM Unitarity Triangle (CKM 2008)" hatte ich eine Einladung erhalten, einen Vortrag zu geben, die ich natürlich gerne angenommen hatte. Neben der Konferenz war auch noch etwas Zeit für Sightseeing. Der kulturelle Höhepunkt war ein Besuch der Vatikanische Museen mit Besichtigung der Sixtinischen Kapelle. Das besondere war, dass die Veranstalter der Konferenz eine Sonderführung organisiert hatten: das Museum war für das "normale Publikum" schon geschlossen, so dass man in der Sixtinischen Kapelle nicht wie die Sardinen in der Büchse hindurchgeschoben wurde, sondern sich alles in Ruhe anschauen konnte.



Leider hatte ich keine Zeit, noch ein paar Tage länger in Rom zu bleiben. Wieder zurück auf Long Island werde ich jetzt anfangen müssen meine "Sieben Sachen" zu packen, allen Papierkram zu erledigen und mich dann Richtung Westen zu meinem neuen Arbeitgeber aufzumachen.

Monday, August 25, 2008

Summer in the City (and on the Island)

Die letzten Wochenenden sind für ein paar "Abschiedsbesuche" in NYC und auf LI genutzt worden. Mir bleibt ja nun nur noch knapp ein Monat hier im Staate New York, und bevor das Kisten und Koffer packen, der ganze Papierkram mit Abmelden und Ummelden usw. losgeht, habe ich dann nochmal "ungestreßt" an einigen meiner Lieblingsorte vorbeigeschaut. Darunter war natürlich das MoMA und der Bryant Park. Aber ich war auch nochmal im "New Museum". Diesmal hatte dort auch die Dachterrasse auf, war allerdings etwas bewölkt....





...schön auch, dass SoHo dort zum anschliessenden Shopping gleich um die Ecke liegt. Durch den Central Park bin ich auch noch einmal gelaufen, übrigens zusammen mit Cousine Maike, die gerade für ein paar Tage Urlaub in der City macht.

Einen richtigen Wandertag habe ich auf Shelter Island eingelegt. Diesmal bin ich den "Blue Trail" in der Mashomack Preserve entlanggelaufen. Das ist der längste Weg dort (ca. 11 Meilen) und hat den Vorteil, dass man da wirklich alleine ist, da sonst niemand so weit zu Fuß läuft.





Nach dem Wandern habe ich mir dann noch einen Kaffee am Yachthafen von Sag Harbor gegönnt.

Und meine Lieblingsstrecke bin ich natürlich auch noch ein paar mal geradelt. Also, alles in allem ein sehr gemütlicher Sommer hier. Demnächst dann hoffentlich mal wieder ein paar Neuigkeiten aus den U.S. of A.....

Wednesday, July 23, 2008

Williamsburg, VA (Lattice 2008)

Die Lattice 2008 ist nun auch vorbei. Dieses Jahr fand die Tagung in Williamsburg, VA am College of William & Mary statt. Das liegt quasi um die Ecke hier: nur 1.5 Stunden mit dem Flieger oder 9 Stunden mit dem Wagen. Ich hatte mich für Flugvariante entschieden, die dann aber insgesamt (Check-In, Verspätungen, Warten auf's Gepäck...) genauso lange gedauert hat.



Williamsburg ist für das "neue Amerika" wohl der historischste Ort. Hier in der Nähe gab es die erste englische Kolonie in Jamestown und etwas später gleich nebenan einen wichtigen Sieg im Unabhängigkeitskrieg dann gegen die Briten. Überall in "Colonial Williamsburg" kann man dann auch alte Häuser besichtigen. Folgerichtig ging die diesjährige Exkursion auch nach Jamestown Settlement und Jamestown Island.

Saturday, July 12, 2008

Besuch kurz vor der Lattice08

Bevor es nächste Woche auf die diesjährige "Lattice" nach Williamsburg, VA geht, haben Katja und Helge auch mal hier vorbeigeschaut. Und hier ist es dann auch:


das "Besucher-mit-Leuchtturm-Bild". Ich bin noch einen Tag mit den beiden durch NYC geschlendert (oder gerannt, kommt auf den Standpunkt an---in Köln läuft man wohl etwas langsamer...), und danach haben die zwei dann die Insel und die Stadt selbst erkundigt und ich habe arbeiten dürfen. Das dass nicht immer so entspannt ist, sieht man hier, wo mir dann während einer Videokonferenz ein bißchen die Gesichtszüge entgleist sind, als mal wieder alles keinen Sinn zu machen schien...



Sunday, June 29, 2008

"Malör sitt up'n lüttjen Stee",

wie man zuhause so schön sagt (hochdeutsch: "Ein Unglück kommt selten allein"). Damit bei den ganzen Wochenendausflugs-, Sightseeing- und anderen Postings, die die angenehmen Seiten des Lebens beschreiben nicht der falsche Eindruck entsteht, hier mal was aus der Rubrik "Tücken des Alltags". Allerdings ist diese Anhäufung von Ärgernissen nun auch nicht repräsentativ. Angefangen hat alles am Donnerstag, als ich eingesehen hatte, dass die Mengen an Kühlmittel, die ich in letzter Zeit bei meinem Wagen nachfüllen mußte nun etwas unnormal waren. Am Ende stand die Diagnose in der Werkstatt fest, dass ich einen Sprung in der Schüssel hatte. Oder genauer: der Kühlmitteltank des Taurus war gesprungen. Also neuer Tank, neues Glück. Am Freitag morgen wurde dann erstmal der komplette Server bei der Arbeit vom Cybersecurity-Team beschlagnahmt, um Untersuchungen wegen eines möglichen Hackerangriffs vornehmen zu können. Also keine Möglichkeit mehr, an die ganzen Daten heranzukommen, die dringend für die Lattice 2008 in zwei Wochen ausgewertet werden müssen. Stattdessen die Aussicht auf ein arbeitsfreies Wochenende. Passte eigentlich ganz gut. Am Nachmittag ist nämlich mein bestelltes GPS/Navi angekommen, womit ich dann halt rumspielen kann. Allerdings hat die mitgelieferte Software beim Versuchen, die Karten etc. zu aktualisiern, das Ding komplett lahmgelegt. Das ganze liess sich auch durch Befolgen sämtlicher Anweisungen der Support-Seiten nicht mehr beheben. Am Samstag morgen wollte ich dann eigentlich erst die Hotline des Herstellers anrufen. Allerdings hat vorher noch die Festplatte meines Notebooks den Geist aufgegeben. Dann also zuerst zum Apple-Store, um dort zu erfahren, dass die Garantie seit 2 Monaten abgelaufen ist. Ach ja, und heute ist Deutschland dann nicht Europameister geworden. Es reicht erstmal.

Und für alle, die der Schadenfreude unfähig sind, und trotzdem was zu lachen haben möchten: hier mal klicken. Diese Powerpointpräsentation mußten wir uns beim letzten Department-Meeting wirklich eine Viertelstunde lang anhören, da es immer noch zuviele Arbeitsunfällen durch Stolpern und Stürzen gibt (angeblich).

Tuesday, June 10, 2008

Niagara Falls

Dieses Wochenende ging es erst Richtung Ithaca zu Silvia und Focko und dann mit den beiden weiter zu den Niagara Fällen. Wir sind gleich "rüber" auf die kanadische Seite gefahren, da von dort die Aussicht besser sein sollte, was wir nur bestätigen können. (Das liegt auch daran, dass man dann die Casinos und Hotels der Kanadier im Rücken und nicht im Panorama hat ;-) ) Auf jeden Fall ein lohnenswerter Ausflug, wie die Bilder hier hoffentlich zeigen....



Da ich allerdings mit nur einer Kompakt-Digitalkamera etwas "underdressed" war, sollten demnächst auf Fockos Blog wohl noch einige Bilder mehr erscheinen. Jedenfalls waren die zwei fleissiger am knipsen und filmen. Wir haben dort so ziemlich alle Attraktionen mitgenommen: die Fahrt mit der "Maid of the Mist" bis kurz vor die Horseshoe Falls (so heißt der hufeisenförmige größere Wasserfall), die "Journey behind the Falls" wo man in einem Tunnel hinter die Fälle kommt und das Wasser an einem vorbeibrausen sieht), den Whitewater Walk, und (nicht ganz wasserfalltypisch aber auch sehr schön) einen Besuch im Butterfly Conservatorium, wo in einem Riesentropenhaus Unmengen von Schmetterlingen herumflappen.

Am Sonntag, haben wir noch einen kleineren Wasserfall bei Ithaca besucht, die Buttermilk Falls, wo man unten sogar schwimmen durfte. Da der Sommer unerbittlich Einzug gehalten hat, eine willkommen Abkühlung.



Zurück auf Long Island war es dann allerdings zappenduster: es hatte wohl gerade vorher ein ziemliches Gewitter gegeben so dass in meiner Gegend der Strom für 8 Stunden ausfiel. Es empfiehlt sich immer genügend Teelichter und Batterien im Hause zu haben....

Nachtrag: hier gibt's Fockos Blogeintrag zum selben Wochenende.

Sunday, June 01, 2008

Memorial Day Weekend: Maisha & Alex auf LI

Das lange Wochenende (Montag war frei wg. des Memorial Day) haben Maisha und Alex genutzt um der Hitze Texas' zu entgehen und sich mal in den (noch) wohlklimatisierten Gefilden Long Islands und Manhattans umzusehen. Auf dem Programm standen einige "Standards" wie z.B. Central Park, South Ferry, ein Versuch ins MoMA zu gehen (das ist eigentlich kein Standard, da es sonst eigentlich nicht beim Versuch bleibt ;-) ) und die Brooklyn Bridge.


Am vorherigen Abend wurde gerade der 125. Geburtstag der Brücke gefeiert. Deshalb war alles etwas farbenfroher als gewöhnlich beleuchtet.





Und natürlich hier noch ein Klassiker in diesem Blog: das Gruppenbild mit Leuchtturm!



Die East Long Island Tour (Southampton - Montauk - Sag Harbor) haben wir auch gemacht.


Und noch ein Nachtrag: die "Gegendarstellung" kann man hier finden...

Sunday, May 18, 2008

Monaco, Trento und Milano

Ich durfte für eine Woche Italien genießen, und zwar auf einem Workshop am ECT* in Trento, Italien. (Das dürfte aufmerksamen Lesern bekannt vorkommen, alle anderen können hier mal schauen.) Ich hatte einen Flug nach München gebucht und bin von dort mit dem Zug weitergefahren, nachdem ich mich noch mit Gaby und Jochen im Biergarten war. In Trento habe ich neben der Arbeit die Vorzüge Italiens genossen: Espresso, Pizza, Pasta, und natürlich Gelato....




Zurück ging es über Mailand, ich hatte dort auch noch etwas Zeit mir den Dom von aussen,


und von innen und dann noch von oben anzuschauen.




Für's Castello hat es auch gereicht.




Sunday, April 27, 2008

Meine Eltern waren zu Besuch

Die zwei Wochen, die meine Eltern zu Besuch waren sind nun vorbei. Wir haben einiges an Sehenswürdigkeiten auf Long Island und in der City abgearbeitet: Montauk, Shelter Island und Mashomack Preserve, Sag Harbor, Smith Point Beach, Port Jefferson, das Tanger-Outlet Shopping Center, Macy's, Top of the Rocks, Brooklyn Bridge, Central Park, Staaten Island Ferry, Museum of Natural History und einige Steakhouses. In der zweiten Woche hatten wir dann auch etwas mehr Glück mit dem Wetter.






Hier geht es direkt zu den Bildern....

Sunday, April 13, 2008

Meine Eltern zu Besuch

Bevor ich meine Zelte hier auf Long Island abbrechen werde, hat es dann doch noch geklappt, dass meine Eltern hier einmal vorbeischauen. Am letzten Donnerstag habe ich die beiden wohlbehalten am JFK in Empfang genommen. Am Freitag haben die zwei sich erst noch ein wenig ausgeruht, da stand dann am Nachmittag nur eine kleine "Laborführung" auf dem Programm, die dann doch etwas länger dauerte wegen bürokratischer Hürden und Tücken in der Guest Registration Software. Aber am Ende hatten die beiden ihre eigenen Besucherbadges und ich konnte ihnen ein bißchen vom BNL zeigen.

Am Samstag sind wir erstmal ans Ende Long Islands nach Montauk gefahren.


Und am Sonntag dann in die City. Um einen Überblick zu bekommen, haben wir auf dem "Top of the Rocks" --- der Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center angefangen



und danach eine "Hop-on Hop-off" Sightseeing Bustour gemacht.



Insgesamt bleiben die beiden für zwei Wochen. Also genug Zeit ihnen ein bißchen mehr von LI und NYC zu zeigen.

Monday, March 24, 2008

Ithaca, Greek Peak, Wasserfälle

Dieses Wochenende habe ich mir dann mal die neue Heimat der Ex-Barmbeker angeschaut. Das Wetter war herrlich und auf dem Programm stand ein Skitag auf dem Greek Peak, eine Tour über den Cornell Campus und ein Ausflug zu den Taughannock Falls. Konnte alles am Wochenende "erledigt" werden. Wem die Diashow hier zu schnell, zu klein oder zu sonstwas ist und lieber selber klickt, der sollte dann erstmal hier klicken.



Saturday, March 15, 2008

Sie haben es tatsächlich geschafft!

Letztes Wochenende haben Silvia und Focko es im dritten Anlauf geschafft, sich von Ithaca nach New York und Long Island aufzumachen. (Zweimal musste das Unternehmen wegen widrigster Wetter und Strassenbedingungen schon aufgegeben oder sogar abgebrochen werden.) Da Focko auch ein fleissiger (und schnellerer) Blogger ist, bleibt mir nicht viel zu seinem Beitrag hinzuzufügen. Nun muss ich mir aber dringend auch mal Ithaca und die Gegend drumherum anschauen. (Und natürlich nur bei schönstem Wetter, wozu hat man denn eine Wetterbeeinflussungsmaschine ;-) )

Sunday, February 03, 2008

Cape Cod

Ich hatte für zwei Tage mal wieder in Boston einen Workshop. Diesmal habe ich auf dem Rückweg einen kleinen Umweg gemacht und einen Abstecher nach Cape Cod in Massachusetts gemacht. Dort gibt es auch sehr schöne Strände, allerdings teilweise mit ziemlich steilen Sanddünen. Übrigens: von hier hat Marconi 1903 das erste Funktelegram aus den Vereinigten Staaten über den Atlantik nach England geschickt (war allerdings nicht das erste Funktelegram, das über den Atlantik ging. Das wurde vorher schon (auch von Marconi) von Nova Scotia, Kanada nach England gesendet.)





Und weil es schon lange keine Leuchtturmphotos mehr gab, hier ist mal wieder eines:




Auf dem Heimweg hatte ich dann auch noch den passenden Meilenstand für die Karnevalszeit: 111,111 Meilen. Helau! Alaf! (111,111 mi = 178.807,5 km)



Monday, January 21, 2008

Prost Neujahr, Vancouver, New Museum

Also erstmal (sehr verspätet, ja ja) ist an dieser Stelle ein herzliches "Prost Neujahr" fällig. Aber es gab einiges zu erledigen, seit ich zurück gekommen bin vom Weihnachtsurlaub.

Zuerst bin ich dann gleich weiter Richtung Westen geflogen, nämlich nach Vancouver, BC in Kanada, wo ich am TRIUMF eingeladen war, einen Vortrag über meine Arbeit zu halten. War alles ganz nett da, und dort gab es (extra für mich?) jeden Tag "Original Hamburger Schmuddelwetter" (mindestens mit Niesel, garantiert ohne Sonne). Und jetzt wo ich wieder das herrliche Winterwetter auf Long Island genießen kann, komme ich endlich dazu, den Berg auf meinem Schreibtisch ein wenig abzuarbeiten....

Letztes Wochenende war dann aber doch noch ein Trip in die City drin. Im Dezember hat das New Museum nach ein paar Jahren Umbau wiedereröffnet, also habe ich mir das mal angeschaut:



(auch von drinnen ;-) ).